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Deutsche Redaktion

Polen will Knotenpunkt für Gashandel werden

24.11.2020 12:00
Das Ministerium für Klima und Umwelt hat Konsultationen mit Gasmarktteilnehmern über die Einrichtung eines Gashandel-Knotenpunkts in Polen angekündigt.
Michał Kurtyka
Michał Kurtyka PAP/Tytus Żmijewski

Wie das Ministerium erklärte, besteht das Ziel der Marktkonsultationen darin, die Meinungen der Gasmarktteilnehmer zu den bestehenden regulatorischen Hindernissen, den erwarteten Gesetzes- und Marktinitiativen und systemischen Lösungen kennen zu lernen, die die Attraktivität der Geschäftstätigkeit auf dem polnischen Gasbrennstoffmarkt erhöhen würden.

- Die Schaffung eines Hubs erfordert ein breites Produktangebot im Börsen- und OTC-Handel und ein diversifiziertes Gasversorgungs-Portfolio. Ich schätze das bisherige Engagement polnischer Staatsunternehmen für den Prozess der Diversifizierung der Gaslieferungen - sagte Michał Kurtyka, Minister für Klima und Umwelt.

Wie das Ministerium erinnerte, ist das Konzept der Schaffung eines Gashandel-Knotenpunkts auf polnischem Gebiet in der "Strategie für verantwortungsvolle Entwicklung bis 2020 (mit einem Ausblick bis 2030)" erschienen und wurde im Entwurf der "Energiepolitik Polens bis 2040" aufrechterhalten.

Ein Gashandel-Knotenpunkt ist ein Gastransport- und Handelsplatz, der aus einer Transportinfrastruktur und einem regulatorischen Umfeld besteht. Die Konsultationen sollen bis zum 15. Januar 2021 andauern.


pap/ps