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Deutsche Redaktion

Dziennik: Gazprom hat deutsche Unternehmen vor Gaskürzungen in die EU gewarnt

25.11.2021 13:35
Russland wolle den europäischen Gasmarkt destabilisieren, und deutsche Unternehmen wüssten von geplanten Einschränkungen der russischen Gaslieferungen in die EU. Sie seien von Gazprom gewarnt worden, damit deutsche Verbraucher durch die Gaspolitik des Kremls nicht die Kosten tragen müssen, schreibt am Donnerstag Dziennik unter Berufung auf die französische Zeitschrift „Opinion Internationale". 
Die Leitung, hinter deren Bau der russische Gaskonzern Gazprom steht, ist fertiggestellt. Doch die Aussetzung der Zertifizierung kann die Inbetriebnahme der umstrittenen Pipeline, gegen die unter anderem Polen und die baltischen Staaten protestieren, um mehrere Monate verzgern.
Die Leitung, hinter deren Bau der russische Gaskonzern Gazprom steht, ist fertiggestellt. Doch die Aussetzung der Zertifizierung kann die Inbetriebnahme der umstrittenen Pipeline, gegen die unter anderem Polen und die baltischen Staaten protestieren, um mehrere Monate verzögern. shutterstock

Gazprom, heißt es weiter, übe Druck auf Europa aus und nutze Beschränkungen der Gaslieferungen für seine politischen Zwecke. Es versuche, den europäischen Gasmarkt zu destabilisieren, um die Europäische Kommission zu zwingen, das Zertifizierungsverfahren für Nord Stream 2 zu beschleunigen. Trotz der Erklärung der russischen Seite, lesen wir, dass die Gasverfügbarkeit aufgrund der gestiegenen Inlandsnachfrage derzeit begrenzt sei, sollen sich die Gaslieferungen an die Türkei innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt haben. Der größte Teil der verfügbaren Produktion soll aber in die unterirdischen Erdgasspeicher von Gazprom in Russland geleitet werden. Damit behalte sich Gazprom die volle Kontrolle über die Winterlieferungen an den europäischen Markt, heißt es in Dziennik.

Urteile man aber nach dem EU-Gemeinschaftsrecht, so handle es sich bei Gazproms Vorgehensweise um den Missbrauch einer marktbeherrschenden Position durch die Einschränkung des Erdgasangebots, was zu extrem hohen Preisen führe, soll die französische Zeitschrift berichten. Der aktuelle Plan von Gazprom auf dem EU-Versorgungsmarkt, lesen wir, sei Teil einer viel größeren Strategie.

Geht es nach dem französischen Blatt, gehe es darum, einen Engpass zu schaffen und dann eine Lösung für das Problem in Form von behördlicher Bevormundung zu präsentieren, die letztlich die beherrschende Stellung des Gasriesen zementieren würde.

Diese Strategie, erfahren wir am Schluss, soll Moskau in den letzten Jahrzehnten bereits zweimal angewandt haben, und zwar im Fall der mittel- und osteuropäischen Länder (2009-2014) und von Naftohaz (2014-2019), dem öffentlichen Gasversorgungsunternehmen der Ukraine.


dziennik/ps