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Deutsche Redaktion

"Schlagt ihn so, dass keine Spuren bleiben"

14.05.2022 06:00
Der damals 19-jährige Grzegorz Przemyk wurde am 3. Mai 1983 während einer Demonstration in Warschau von der Miliz verhaftet und so brutal zusammengeschlagen, dass er am 14. Mai im Krankenhaus verstarb.
Grzegorz Przemyk
Grzegorz PrzemykIPN

In Polen wird heute an die Ermordung des Schülers Grzegorz Przemyk erinnert. Der damals 19-jährige Przemyk wurde am 3. Mai 1983 während einer Demonstration in Warschau von der Miliz verhaftet und so brutal zusammengeschlagen, dass er am 14. Mai im Krankenhaus verstarb. Sein einziges "Vergehen" war, dass er der Sohn einer regimekritischen Dichterin war und an einem verregneten Spätnachmittag mit Freunden nach einem Glas Wein in der Warschauer Innenstadt spazieren ging. Die Polizisten verlangten seine Dokumente und nahmen ihn mit auf die Wache. Was dort genau geschah, ist bisher unklar.

Grzegorz Przemyk wurde in den Bauch geschlagen und mit inneren Verletzungen entlassen. Die Sanitäter, die ihn ins Krankenhaus brachten, wurden später wegen seines Todes verurteilt und nach der Wende rehabilitiert. Der auf der Wache diensthabende Polizist Arkadiusz Denkiewicz wurde 1997 zu vier Jahren Haft verurteilt. Er hatte seine Untergebenen mit den Worten instruiert: "Schlagt ihn so, dass keine Spuren bleiben."

Der Vorfall sorgte für Entsetzen in ganz Polen, Przemyks Begräbnis mit Tausenden Trauernden wurde zu einer Demonstration gegen den Terror.


IAR/apa/jc