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Deutsche Redaktion

Chodorkowski: Energie-Sanktionen treffen Europa stärker als Russland 

23.06.2022 10:21
Aufgrund der Beschränkungen könne Europa weniger Waffen für die Ukraine kaufen. „Wenn die Ukraine Waffen im Wert von mindestens 50 Milliarden Dollar, statt 10 Milliarden Dollar erhalten hätte, wäre die Situation jetzt ganz anders", so der ehemalige russische Oligarch Michail Chodorkowski.
Michaił Chodorkowski
Michaił ChodorkowskiShutterstock.com / 360b

Derzeit treffen Energie-Sanktionen Europa stärker als Russland, bewertet der russische Oppositionelle Michail Chodorkowski in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Politico. Das Problem, so der ehemalige Oligarch, sei, dass westliche Anführer noch nie zuvor "mit einem Gangster wie Putin" verhandelt haben. Erst wenn der Gangster wisse, dass er in einer schwächeren Position ist, könne man mit ihm reden, glaubt Chodorkowski. Geht es nach dem Oppositionellen, habe die EU mit der Verhängung von Ölsanktionen gegen Moskau einen schweren Fehler begangen. Mit diesem Schritt würden die Länder Europas sich wirtschaftlich selbst schwächen, anstatt das Vermögen des Kreml zu erschöpfen. Wie der Oppositionelle betont, sollte sich die EU vorher eine alternative Ölversorgung sichern oder einen anderen Ansatz in Betracht ziehen. Sie könnte z.B. Zölle auf russische Rohstoffe erheben. Vielen Analysten zufolge wären solche Maßnahmen ein vernünftiger Schritt. Die Umleitung von Öllieferungen in andere Länder mit der bestehenden Infrastruktur würde für den Kreml eine große Herausforderung darstellen.

Stattdessen könne Europa jetzt, aufgrund der Beschränkungen, weniger Waffen für die Ukraine kaufen. „Wenn die Ukraine Waffen im Wert von mindestens 50 Milliarden Dollar, statt 10 Milliarden Dollar erhalten hätte, wäre die Situation jetzt ganz anders, und ohne jegliche Einschitte im Energiebereich“, so Chodorkowski im Interview für Politico. 

 

PAP/ps