Deutsche Redaktion

EU-Minister Szynkowski vel Sęk: "In den Korruptionsskandal verwickelte Abgeordnete haben gegen Polen gerichtete Initiativen unterstützt"

26.01.2023 11:40
"Es ist notwendig, darüber nachzudenken, welche Gründe diese Politiker angetrieben haben, die Polen unter Druck gesetzt und gegen Polen gerichtete Initiativen unterstützt haben", so der EU-Minister
Afera korupcyjna w PE a wątek rosyjski. Beata Płomecka wyjaśnia
​Afera korupcyjna w PE a wątek rosyjski. Beata Płomecka wyjaśniashutterstock.com/IDN; Alexandros Michailidis

Der Korruptionsskandal sei ein Erdbeben für das Europäische Parlament gewesen, sagt der Minister für EU-Angelegenheiten, Szymon Szynkowski vel Sęk. Es, so der Minister, handle sich dabei um die größte Affäre in der Geschichte des Europäischen Parlaments. Die Verfahren zur Korruptionsbekämpfung hätten nicht funktioniert. Wie der Politiker betonte, hätten die in die Affäre verwickelten Europaabgeordneten Polen der Verletzung der Rechtsstaatlichkeit beschuldigt. "Es ist notwendig, darüber nachzudenken, welche Gründe diese Politiker angetrieben haben, die Polen unter Druck gesetzt und gegen Polen gerichtete Initiativen unterstützt haben. Denn genau diese Leute sind, wie sich herausstellt, wegen Korruption angeklagt. Es ist wichtig, diesen Aspekt zu untersuchen”, sagte Minister Szynkowski vel Sęk.

Ein belgisches Gericht wird heute über die Verlängerung der Untersuchungshaft des Lebensgefährten von Eva Kaili entscheiden, der ebenfalls der Mittäterschaft verdächtigt wird. Die ehemalige Vizepräsidentin des Parlaments, die griechische Sozialistin Eva Kaili, die verdächtigt wird, von Katar Bestechungsgelder angenommen zu haben, war im Dezember verhaftet worden. In die Affäre sind offenbar sowohl Mitglieder ihrer Familie, als auch eine Reihe anderer Abgeordnete des Europäischen Parlaments verwickelt.

Informacyjna Agencja Radiowa(IAR)d Siekaj/ w sk/adn