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Deutsche Redaktion

"Nationalwährung im Teufelskreis"

23.11.2021 12:21
Der Eurokurs hat gestern Rekordwerte erreicht. Und die Schwächung des Złoty werde die schon sowieso seit 20 Jahren höchste Inflation noch weiter in die Höhe treiben, warnt Rzeczpospolita. Außerdem: Zahl der Covid-Strafzettel steigt. Und zweites polnisches Unicorn in Sicht. Mehr zu diesen Themen in der Presseschau.
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Zdjęcie ilustracyjneShutterstock/ bluebay

Rzeczpospolita: Nationalwährung im Teufelskreis

Der Eurokurs hat gestern Rekordwerte erreicht. So hoch habe die EU-Währung seit 2009 nicht gestanden. Und die Schwächung des Złoty werde die schon sowieso seit 20 Jahren höchste Inflation noch weiter in die Höhe treiben, warnt in ihrem heutigen Aufmacher die konservativ-liberale Rzeczpospolita. Am Montagmorgen, erinnert das Blatt, sei der Eurokurs auf über 4,72 Złoty gestiegen. Die polnische Nationalwährung habe auch in Bezug auf den Dollar und den Schweizer Franken an Wert verloren. Den Ausverkauf des Złoty habe erst am Nachmittag Premierminister Mateusz Morawiecki geschwächt, der versichert habe, dass die Regierung alles tun werde, um den Złoty zu stärken. 

Laut Ökonomen könne die Abwertung des Złoty in den letzten Monaten die Inflation um weitere 0,2 bis 0,5 Prozentpunkte anheben. Dadurch könne sich der höchste Punkt der Inflationswelle von den bisher prognostizierten 8 Prozent auf 8,5 oder sogar 9 Prozent verschieben. Diese Prognosen, so die Zeitung, können wiederum ihrerseits die Schwächung der Nationalwährung antreiben. 

Die erste Linie der Verteidigung in einer solchen Situation, erklärt Rzeczpospolita, sei eine weitere, deutliche Anhebung der Zinssätze. Doch die Nationalbank scheine dafür nicht bereit zu sein. Stattdessen werde sie wohl auf eine Intervention auf dem Währungsmarkt setzen. Doch ein solcher Schritt, so der Kommentator des Blattes Paweł Rożyński in seiner Stellungnahme, stelle immer ein Risiko dar. Es sei ungewiss, wie die Finanzmärkte auf Interventionen einer Institution reagieren werden, die in den letzten Monaten ihre Glaubwürdigkeit unter anderem durch ihr Zögern bei der Anhebung der Prozentsätze, untergraben habe, so Rożyński in der Rzeczpospolita. 

 

Dziennik/Gazeta Prawna: Zahl der Covid-Strafzettel steigt

Trotz der steigenden Infektionszahlen, plant die Regierung keine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen in der Pandemie und setzt stattdessen auf eine konsequente Durchsetzung der schon geltenden Einschränkungen, schreibt in der heutigen Ausgabe das Wirtschaftsblatt Dziennik/Gazeta Prawna. In den letzten vier Monaten, so die Zeitung, habe die Polizei 116,5 Tausend Strafzettel ausgestellt und die Polen 316 Tausend Mal über die Notwendigkeit der Abdeckung von Mund und Nase belehrt. In den ersten fünf Monaten der Pandemie seien es indes 17 Tausend Strafzettel und 120 Tausend Belehrungen gewesen. “Das ist das Ergebnis der verstärkten Kontrollen, die wir führen”, erklärt Michał Gaweł vom Polizeipräsidium. Und kündigt eine weitere Intensivierung der Kontrollen an. Zudem beginne gerade auch die heißeste Handelssaison des Jahres, was eine stärkere Bewachung von Handelszentren und im öffentlichen Verkehr nach sich ziehen werde, so Dziennik/Gazeta Prawna.  

Rzeczpospolita: Zweiter polnischer Unicorn

Und noch eine Meldung aus der Rzeczpospolita. Polen, lesen wir im Blatt, habe nun ein zweites Startup auf seinem Gebiet, dessen Wert eine Milliarde Dollar erreicht habe. Wie aus Schätzungen der Stiftung Digital Poland hervorgehe, sei dieses Kunststück der App Booksy gelungen, mit der man Besuche beim Friseur, beziehungsweise bei der Kosmetikerin buchen könne. Wie der Vorsitzende von Digital Poland, Piotr Mieczkowski erkläre, habe seine Stiftung bei der Analyse spezielle Multiplikatoren genutzt. 

Booksy selbst, lesen wir, sei in seinen Schätzungen indes noch vorsichtig und kündige an, den Unicorn-Status offiziell erst in einigen Monaten bekanntzugeben. Unabhängig davon, sei es ein wichtiger Moment für den polnischen Startup-Markt. Denn er zeige, dass das Innovations-Ökosystem, das seit einigen Jahren an der Weichsel gefördert werde, erste Früchte trägt, so Rzeczpospolita.

Autor: Adam de Nisau