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Deutsche Redaktion

Polen feiert den 76. Jahrestag des Warschauer Aufstandes

31.07.2020 11:42
Schon am Vorabend des Jahrestages erscheinen in der Hauptstadt Symbole, die an den ungleichen Kampf der polnischen Untergrundarmee gegen den deutschen Besatzer erinnern.
Symbol Polski Walczącej
Symbol Polski WalczącejIAR

Schon am Vorabend des Jahrestages des Warschauer Aufstandes erscheinen in der Hauptstadt Symbole, die an den ungleichen Kampf der polnischen Untergrundarmee gegen den deutschen Besatzer erinnern. Seit frühen Morgenstunden flattern Fahnen mit dem Großbuchstaben P, der in einen Anker übergeht, dem Symbol des Kämpfenden Polen (Polska Walcząca). Die stark mit der Geschichte des Widerstandes verbundenen Pfadfinder sind am Freitag mit dem Niederlegen von Blumen in der Hauptstadt beschäftigt.

Am 1. August 1944, nach fünf Jahren Furcht, Grauen und Demütigung durch den Besatzer stand die Warschauer Bevölkerung und Untergrundarmee (AK) bewaffnet auf. Die von der Ostfront rückziehenden Deutschen trafen in Warschau auf 20 000 Soldaten der polnischen Heimatarmee. Man nahm an, der Kampf gegen den geschwächten Aggressor würde nach ein paar Tagen zu einem Sieg führen, der Aufstand dauerte jedoch über zwei Monate. Der Sommer in Warschau 1944 forderte 18 Tausend tote Aufständische und 100 000 Zivilisten. Es handelt sich um die größte bewaffnete Untergrundaktion im vom Dritten Reich besetzten Europa.


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