Die Befürworter des Beitritts fürchteten vor allem um die Beteiligungsquote, die in Polen üblicherweise niedrig ausfällt. Von einem verbindlichen Ergebnis konnte erst ab 50-prozentiger Beteiligung gesprochen werden.
"Am ersten Tag war die Beteiligungsquote gering, wir wurden nervös. So viel ich mich erinnern kann, lag sie am zweiten Tag um 16 Uhr immer noch unter 50 Prozent. Gegen 18 Uhr erreichte sie 50 Prozent, erst aber gegen 20 Uhr, als das Ergebnis fest stand, konnten wir die Sektflaschen öffnen", erinnerte sich an den historischen Tag Anna Radwan, Vorsitzende der Robert Schumann Stiftung.
Am 1. Mai 2004 trat Polen und neun weitere europäische Länder der EU bei.
IAR/jc