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Deutsche Redaktion

Der Ribbentrop-Molotow-Pakt: IV. Teilung Polens

14.01.2020 09:00
Wieso löst die Zusammenarbeit des Deutschen Reiches mit der Sowjetunion bis heute ein gewisses Unbehagen in Deutschland aus?
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Mit der berschreitung der polnischen Grenze hat die UDSSR den Pakt ber Nichtagression mit Polen gebrochen. Die Besatzung ohne Kriegserklrung war eine direkte Konsequenz des geheimen Ribbentrop-Molotow-Pakts, in dem Deutschland und die Sowjetunion die Einflusssphren in Europa unter sich aufgeteilt hatten.
Mit der Überschreitung der polnischen Grenze hat die UDSSR den Pakt über Nichtagression mit Polen gebrochen. Die Besatzung ohne Kriegserklärung war eine direkte Konsequenz des geheimen Ribbentrop-Molotow-Pakts, in dem Deutschland und die Sowjetunion die Einflusssphären in Europa unter sich aufgeteilt hatten.PAP/ITAR-TASS

Am 23. August 1939 haben die Außenminister des Deutschen Reiches (Joachim von Ribbentrop) und der Sowjetunion (Wjatscheslaw Molotow) in Moskau den Nichtangriffspakt, sog. Ribbentrop-Molotow-Pakt unterzeichnet. Dieser Pakt beinhaltete auch ein geheimes Zusatzprotokoll, das die Einflusszonen in Europa unter dem Deutschen Reich und der Sowjetunion aufteilte. Den Deutschen sicherte er die Ostfront während des bereits geplanten Überfalls auf Polen und der Sowjetunion die Verbreiterung des Staatsgebiets nach dem ebenfalls geplanten Überfall auf Polen. Der Ribbentrop-Molotow-Pakt wird auch als IV. Teilung Polens bezeichnet.

Doch diese geschichtlichen Fakten werden nur ungern in Deutschland wahrgenommen. Wieso das so ist, erklärt die Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Europa-Universität Viadrina, Claudia Weber.