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Deutsche Redaktion

Gedenkfeiern zum 38. Jahrestag des Kriegsrechts beginnen

12.12.2019 10:04
General Wojciech Jaruzelski hatte das Kriegsrecht am 13. Dezember 1981 ausgerufen, um die Proteste der Solidarność zu beruhigen.
zdjęcie ilustracyjne
zdjęcie ilustracyjneTomasz Bidermann/shutterstock.com

Um Mitternacht beginnen heute die Gedenkfeiern zum 38. Jahrestag der Einführung des Kriegsrechts in Polen. Eröffnet werden diese in Katowice, wo im Wyspiański-Theater die Namen der Opfer verlesen werden, die während der Unruhen nach dem 13. Dezember 1981 ums Leben gekommen sind. Auch in vielen weiteren Städten Polens sind Märsche und Gedenkveranstaltungen geplant. Insgesamt dauern die Feierlichkeiten bis zum 22. Dezember.

General Wojciech Jaruzelski hatte das Kriegsrecht in der Nacht zum 13. Dezember 1981 in ganz Polen ausgerufen, um die Proteste der freien Gewerkschaft Solidarność zu beruhigen. Jaruzelski rechtfertigte seinen Schritt mit einem drohenden Einmarsch der Sowjet-Armee in Polen. Insgesamt kamen an diesem Tag 70.000 Soldaten und 30.000 Beamte der ZOMO (militarisierte Einheiten der kommunistischen Miliz) zum Einsatz, um im ganzen Land Kontrollpunkte einzurichten. Es kam zur massenhaften Verfolgung von Gewerkschaftlern und Oppositionellen, die ihrerseits zu regelmäßigen Protestaktionen aufgerufen haben.

Im Laufe der darauffolgenden zwei Jahre wurden zahlreiche Menschen festgenommen, Medien unter Aufsicht des Militärs gestellt sowie die Solidarność verboten. Das Kriegsrecht wurde erst im Sommer 1983 wieder aufgehoben.

IAR/jc