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Deutsche Redaktion

"Marshall Plan" für Weißrussland

15.09.2020 13:46
Beim nächsten Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs will Premierminister Mateusz Morawiecki im Namen der Visegrad-Gruppe einen "Marshall-Plan" für Belarus vorstellen.
Jedna z protestujących rozmawia z milicjantami podczas manifestacji w Mińsku
Jedna z protestujących rozmawia z milicjantami podczas manifestacji w MińskuPAP/EPA/STRINGER

"Beim nächsten Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs wird Premierminister Mateusz Morawiecki im Namen der Visegrad-Gruppe den "Marshall-Plan" für Belarus vorstellen, d.h. ein Projekt für wirtschaftliche Aktivitäten", sagte der Kanzleichef des Premierministers, Michał Dworczyk, nach dem gestrigen Treffen zwischen Regierungschef Mateusz Morawiecki und Vertretern der größten polnischen Parteien zur Situation in Belarus.

"Dies ist ein Projekt und ein Vorschlag einer Reihe von hauptsächlich wirtschaftlichen Aktivitäten, die Weißrussland angeboten würden, wenn die Wahlen wiederholt und korrekt abgehalten werden. Dies ist ein Hilfsvorschlag und ein Wegweiser für Belarus im Zusammenhang mit der Schaffung eines Stabilisierungsfonds unter Verwendung einer Reihe anderer Finanzmechanismen, über die der Premierminister ausführlich sprechen wird", so Dworczyk. "Leider sind nicht alle Länder in der EU so einfühlsam, wie Polen, die baltischen Staaten oder die Länder unserer Region", fügte Dworczyk hinzu.

Während des Treffens hatte der Regierungschef die Aktivitäten Polens auf internationaler Ebene in Bezug auf Weißrussland vorgestellt. Dworczyk teilte mit, dass die Situation in Belarus auch eines der Hauptthemen der zwischenstaatlichen Konsultationen zwischen Polen und Litauen sein wird, die vom 16. bis 17. September in Litauen stattfinden werden.

IAR/ps