Deutsche Redaktion

Polen, Ukraine und Großbritannien schließen Kooperationsabkommen ab

18.02.2022 11:30
Die Außenminister Polens, der Ukraine und Großbritanniens kündigten am Donnerstag Pläne für ein trilaterales Bündnis an.
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Міністри закордонних справ Великої Британії та України - Ліз Трасс та Дмитро КулебаPAP/EPA/EFREM LUKATSKY / POOL


Die Außenminister Polens, der Ukraine und Großbritanniens kündigten am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung an, dass sie ihre Bemühungen um die Sicherung der Stabilität und Widerstandsfähigkeit in der Ukraine verstärken werden. Angekündigt wurden auch Pläne für ein trilaterales Format zur Zusammenarbeit. „Wir freuen uns, heute den Beginn eines neuen trilateralen Kooperationsformats zwischen der Ukraine, Großbritannien und Polen bekanntgeben zu können", erklärte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit seiner britischen Amtskollegin Liz Truss in Kiew.


„Unsere drei Nationen werden ihre gemeinsame Arbeit zur Sicherung der Stabilität und zum Aufbau von Widerstandsfähigkeit in der Ukraine intensivieren und die Demokratie an der Grenze in Osteuropa stärken", heißt es in einer Erklärung, die auf den Internetseiten der Außenministerien der drei Länder zu lesen ist.


„Zu diesem Zweck haben wir heute vereinbart, ein trilaterales Memorandum über Zusammenarbeit auszuarbeiten. Dieses Memorandum wird unser Engagement für eine weitere Stärkung der strategischen Zusammenarbeit und des Einsatzes zwischen unseren drei Nationen in Fragen von höchster Priorität zur Unterstützung der Ukraine zum Ausdruck bringen", hieß es weiter.

Polen und Großbritannien versicherten in der Erklärung, dass sie die Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Aggression weiterhin unterstützen würden. Sie würden „der ukrainischen Nation bei ihren Bemühungen zur Verteidigung der Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen uneingeschränkt zur Seite stehen".
Polens Außenminister Zbigniew Rau nahm online an dem Treffen teil.


PAP/msz.gov.pl/ps