Einleitende Analysen hätten indes "Goldlagen" aufgewiesen, eine invasive und giftige Art von Lebewesen, die in Salzwasser auftritt. Moskwa zufolge sei die Aufgabe jetzt festzustellen, wie diese giftige Alge in der Oder entstehen konnte. "Wir sehen, dass sie in der Welt nur selten vorkommt, es gibt Fälle auf anderen Kontinenten, und es gibt Fälle in Europa. Alle diese Fälle werden derzeit analysiert", so die Ministerin.
Die Regionaldirektion für Umweltschutz in Wrocław habe eine Untersuchung über mögliche Umweltschäden eingeleitet. Das Ziel sei die Schäden zu ermitteln, sie zu bestimmen und den Verursacher des Vorfalls zu identifizieren. "Wenn wir den Verursacher haben und die Art und das Ausmaß des Schadens feststellen, wird eine Entscheidung erlassen, die dem Verursacher die Durchführung von Entschädigungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der Populationen geschützter Arten auferlegt", sagte der Generaldirektor für Umweltschutz Andrzej Szweda-Lewandowski.
Mitarbeiter der Regionaldirektion in Wrocław würden die Ufer des Flusses prüfen, um geschützte Arten zu identifizieren. Auf dieser Grundlage soll der Umweltschaden bewertet werden, so Szweda-Lewandowski.
Etwa 150 Tonnen toter Fische wurden seit der Aufdeckung des Vorfalls Ende Juli aus dem zweitlängsten Fluss Polens entfernt. Die Ursache für das Massensterben wird noch untersucht.
PAP/ps