Polen muss „bis an die Zähne“ bewaffnet sein. Nur so kann sich das Land von potenziellen Angreifern schützen, sagte Polens Staatspräsident Andrzej Duda. Duda besuchte am Montag die internationale Waffenmesse in Kielce.
„Die Zeit des Friedens ist abrupt zu Ende gegangen“, betonte er. Deshalb müsse die polnische Armee modernisiert und ausgebaut werden, „um sicherzustellen, dass alle unsere Landsleute, die Republik Polen und wir alle sicher sind“.
„Unsere Soldaten sollten bis an die Zähne bewaffnet sein, damit uns niemand angreift und wir diese Waffen niemals in der Kampfpraxis einsetzen müssen.“
Duda erwähnte die kürzlich von der polnischen Regierung getätigten Waffenkäufe inmitten der russischen Invasion in der Ukraine. Früher am Tag unterzeichnete der stellvertretende Ministerpräsident Mariusz Błaszczak in Anwesenheit des Präsidenten einen 800-Millionen-Euro-Vertrag über den Kauf von 48 Krab-Kanonenhaubitzen für die polnische Armee.
Der Präsident betonte, dass die in Polen hergestellten Krab-Haubitzen zuvor in die Ukraine geliefert worden seien und „auf dem Schlachtfeld hervorragende Leistungenhttps://www.polskieradio.pl/400/7764/Artykul/3018668“ gegen die russischen Streitkräfte erbracht hätten.
Montag war Tag 194 der russischen Invasion in der Ukraine.
PAP/jc