Seit dem Kriegsbeginn wurden in der Ukraine 7000 Zivilisten getötet. Das geht aus einem Bericht des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Die meisten der registrierten zivilen Opfer wurden laut UN durch den Einsatz von explosiven Waffen mit weitreichender Wirkung verursacht, darunter Beschuss durch schwere Artillerie, Mehrfachraketensysteme, Raketen und Luftangriffe. Das OHCHR geht davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen erheblich höher liegen.
„Die tatsächlichen Zahlen könnten erheblich höher sein, da viele Informationen aus kleinen Orten, an denen intensive Kämpfe stattfanden, noch auf Bestätigung warten", gab die Organisation bekannt.
Dies gilt zum Beispiel für die Städte Mariupol (Oblast Donezk), Izium (Region Charkiw), Lyssytschansk, Popasna und Sewerodonezk (Region Luhansk), wo es zahlreiche zivile Opfer gegeben haben soll, so die UN-Organisation.
PAP/jc