Deutsche Redaktion

Fast 7000 tote Zivilisten – darunter mehr als 400 Kinder

17.01.2023 11:02
Fast 11.000 unbewaffnete Menschen seien verwundet worden, teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) mit. Unter den Getöteten seien auch 1800 Frauen und etwa 400 Kinder, hieß es.
Beim russischen Raketenangriff auf ein bewohntes Hochhaus in Dnipro ist die Opferzahl auf mindestens 40 Menschen gestiegen.
Beim russischen Raketenangriff auf ein bewohntes Hochhaus in Dnipro ist die Opferzahl auf mindestens 40 Menschen gestiegen. PAP/EPA/OLEG PETRASYUK

Seit dem Kriegsbeginn wurden in der Ukraine 7000 Zivilisten getötet. Das geht aus einem Bericht des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Die meisten der registrierten zivilen Opfer wurden laut UN durch den Einsatz von explosiven Waffen mit weitreichender Wirkung verursacht, darunter Beschuss durch schwere Artillerie, Mehrfachraketensysteme, Raketen und Luftangriffe. Das OHCHR geht davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen erheblich höher liegen.

„Die tatsächlichen Zahlen könnten erheblich höher sein, da viele Informationen aus kleinen Orten, an denen intensive Kämpfe stattfanden, noch auf Bestätigung warten", gab die Organisation bekannt.

Dies gilt zum Beispiel für die Städte Mariupol (Oblast Donezk), Izium (Region Charkiw), Lyssytschansk, Popasna und Sewerodonezk (Region Luhansk), wo es zahlreiche zivile Opfer gegeben haben soll, so die UN-Organisation.


PAP/jc