Während des EU-Gipfels hatte Morawiecki sich noch einmal nachdrücklich für die Konfiszierung von russischem Eigentum ausgesprochen.
„Ich sehe, dass sich immer mehr Länder in dieser Frage einig sind", sagte er vor Reportern nach einem Sondergipfel des Europäischen Rates. „Und dies ist eine riesige finanzielle Ressource, (...) etwa 300 bis 400 Milliarden USD, (...) die dazu verwendet werden könnte, die Gas- und Strompreise sowie die Inflation in der gesamten EU und in Polen zu senken und natürlich der Ukraine zu helfen", betonte Polens Regierungschef. Geht es nach Morawiecki, gehören „Sanktionspakete und die Beschlagnahmung von Eigentum" zu den mächtigsten Instrumenten des Europäischen Rates.
„Das Wichtigste für uns ist ein Ende des Krieges in der Ukraine und ein guter, ehrlicher und gerechter Frieden, der zeigt, dass die Ukraine gesiegt hat und Russland besiegt wurde", fügte Morawiecki hinzu.
Dies sei äußerst wichtig, „denn es geht heute um die Sicherheit und die Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten", so der Premierminister.
PAP/ps/adn