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Polnischer Volontär durch russischen Granatenbeschuss verwundet

19.03.2023 07:47
Ein polnischer Volontär wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem eine russische Granate ein Fahrzeug mit humanitären Hilfsgütern getroffen hatte. Der Mann befindet sich in einem „ernsten, aber stabilen Zustand", bestätigten Beamte am Samstag. 
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Bild:Foto: PAP/Mykola Kalyeniak

Der Hilfstransporter wurde am späten Donnerstagnachmittag von russischen Truppen in der Ostukraine beschossen, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Bei der Explosion wurden sechs Menschen verletzt, darunter der Pole und ein in Polen lebender ukrainischer Staatsangehöriger, wie die Behörden mitteilten. Beide Männer arbeiten für die polnische humanitäre Hilfsorganisation Nehemias.

„Beide Männer sind aus Poznań. Einer von ihnen ist in einem stabilen, aber ernsten Zustand. Der andere befindet sich in einem weniger ernsten Zustand", teilte ein Vertreter von Nehemias am Samstag gegenüber PAP mit. Die Organisation stehe sowohl mit den Familien der Verwundeten als auch mit der polnischen Botschaft in Kiew in Kontakt. „Es war unsere 22. Reise. Sie waren auch nicht zum ersten Mal dort. Einer von ihnen fährt seit 2014 dorthin, er ist also ein sehr erfahrener Mensch", teilte ein Vertreter mit.

PAP/ps