Wie der Regierungschef auf Facebook erinnerte, seien die Ermordeten in Katyń und an anderen Orten des Genozids ums Leben gekommen, weil sie Polen waren. „Das Massaker in Katyń war eine Fortsetzung anti-polnischer Handlungen sowjetischer Behörden aus der Zwischenkriegszeit. Die Polen sollten bestraft werden, da sie 1920 den Marsch der Bolschewisten auf Europa gestoppt haben“, so Polens Regierungschef.
Wie der Premierminister betonte, hätten die Polen, trotz der sowjetischen Propaganda von Anfang an gewusst, wer hinter dem Verbrechen in Katyń stand. „Leider ist der Weg der Wahrheit ins Bewusstsein der öffentlichen Meinung im Westen lang gewesen. Niemand ist so blind, wie diejenigen, die nicht sehen wollen - diese Sentenz sollte man an die Bürger der freien Welt richten, die lieber schweigen wollten, obwohl sie die Wahrheit kannten. Sie sind Sklaven der sowjetischen Methode des Tods durch Vergessen, also der Vertuschung unbequemer Fakten“, betonte Morawiecki.
Wie der Premierminister zudem erinnerte, hatten die Sowjets in einem Akt des Genozids insgesamt etwa 150 Tausend Polen ermordet, die an der Grenze der Sowjetunion lebten.
In Katyń sind 1940 mindestens 22000 polnische Offiziere von NKWD-Funktionären erschossen worden. Am 13. April wird der Tag des Gedenkens an die Opfer des Katyń-Massakers begangen.
IAR/jc