Die drei Präsidenten enthüllten auch eine Gedenktafel, die an den Besuch des Oberrabbiners von Palästina in der Nożyk-Synagoge im Jahr 1946 erinnert, wie das polnische Präsidialamt auf Twitter bekanntgab.
Der isrealische Präsident, Isaac Herzog, sagte bei der Zeremonie, er sei in die Nożyk-Synagoge gekommen, „als Präsident des jüdischen Staates und Sohn einer Familie mit Wurzeln in ganz Polen, um das gleiche Gebet wie mein Großvater, El Malei Rachamim, im Gedenken an unsere ermordeten Brüder zu sprechen.“
Wie er betonte, lebten am Vorabend des Zweiten Weltkriegs fast 3,5 Millionen Juden in Polen, aber als „das nationalsozialistische Vernichtungsmonster nach Polen kam, wurden sie ausgelöscht und vernichtet … Die Nożyk-Synagoge ist ein Überbleibsel dieser glorreichen, ausgelöschten Geschichte“, sagte Herzog.
Zuvor hatten die drei Präsidenten an Veranstaltungen zum 80. Jahrestag des Ausbruchs im Warschauer Ghetto teilgenommen.
PAP/jc