Starke transatlantische Beziehungen sind eine Garantie für Stabilität und Sicherheit in Europa, sagte Polens Premierminister am Montag. Wie Mateusz Morawiecki hinzufügte, seien die Vereinigten Staaten der einzige Garant für Frieden in Europa. „Ohne die USA und die transatlantische Gemeinschaft gäbe es keine Ukraine, und die russischen Streitkräfte stünden heute an den Grenzen von Podkarpackie und Lubelskie (zwei polnische Provinzen, die mit der Ukraine grenzen – Anm. d. Red.)”, betonte er in einer TV-Ansprache.
Morawiecki warnte davor, dass die Ukraine der erste Dominostein sein könnte, der unter dem russischen Ansturm fällt. „Um dies zu verhindern, brauchen wir zuallererst eine starke transatlantische Gemeinschaft.“
In seiner Rede bezog sich Morawiecki auch auf den Jahrestag des Beitritts Polens in die Europäische Union. Am 1. Mai 2004 sind wir zur „Wiege der Zivilisation zurückgekehrt“, sagte er.
„Man kann sagen, dass in gewisser Weise der Gerechtigkeit Genüge getan wurde, einer Art historischer Gerechtigkeit, und dass das, was Polen seit langem geschuldet wurde, damals getan wurde.“
Am 1. Mai 2004 wuchs die Gemeinschaft auf einen Schlag um zehn Länder mit rund 75 Millionen Menschen. Im Osten waren dies neben Polen die baltischen Staaten, Tschechien, Ungarn, die Slowakei und Slowenien. Dazu kamen noch die Mittelmeer-Inseln Malta und Zypern.
IAR/jc