Tusk bezog sich dabei auf die letzten Rücktritte in der polnischen Armee. Am Dienstag wurde bestätigt, dass General Rajmund Andrzejczak, der Chef des Generalstabs, und General Tomasz Piotrowski, der operative Befehlshaber, ihren Rücktritt eingereicht haben.
Am Mittwoch berichtete das Nachrichtenportal Wirtualna Polska, dass die beiden Kommandeure nicht die einzigen waren, die ihren Dienst in der polnischen Armee quittierten. „Elf Berufssoldaten des Generalkommandos der Streitkräfte taten dies zwischen dem 1. und 10. Oktober. Wir haben eine Bestätigung dafür“, schrieb das Nachrichtenportal.
Die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) hat die Sicherheit Polens zu einer Priorität in ihrem Wahlkampf gemacht.
Bei einem Treffen in der nördlichen Stadt Ełk sagte Tusk, dass alle Behauptungen, die er über massenhafte Rücktritte in der polnischen Armee aufgestellt habe, von der Regierung schnell zurückgewiesen worden seien. „Und wie haben die PiS-Behörden und (Premierminister Mateusz - PAP) Morawiecki und einige Sprecher und Beamte, die für Informationen über die Armee zuständig sind, darauf reagiert? 'Das ist nicht wahr, Fake News, Tusk lügt'“, sagte er.
Tusk fügte hinzu, dass die PiS „die Frechheit besaß“, den Wahlslogan 'Eine sichere Zukunft für die Polen' zu verwenden, und gleichzeitig begann sie, Entscheidungen zu treffen... die zu Ereignissen führten, die ein Gefühl von Angst, Kriminalität und Chaos in alle polnischen Haushalte brachten“.
„Ihr wahres politisches Verbrechen ist, dass sie die ganze Nation in Sachen Sicherheit belügen.“
PAP/jc