Zwei Spieler des Clubs, Pankov und Josue, wurden am 5. Oktober festgenommen. Details zu den Festnahmen wurden von der niederländischen Polizei bisher nicht bekannt gegeben. Offenbar waren Spieler, Funktionäre und Fans des polnischen Clubs zuvor von Polizei und dem Personal des holländischen Clubs angegriffen worden.
Der stellvertretende Außenminister Paweł Jabłoński beschrieb die Situation in Alkmaar als absurd und versicherte, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Angelegenheit zu klären und sicherzustellen, dass entsprechende Konsequenzen gezogen werden. „Die Menschen, die für die illegalen Aktionen der niederländischen Polizei und anderer Behörden, insbesondere in der Stadt Alkmaar, verantwortlich sind, müssen die Konsequenzen tragen, einschließlich der strafrechtlichen Verantwortung“, schrieb Jabłoński auf der Plattform X.
Er erklärte, dass die polnische Regierung „nicht zulassen wird, dass unsere Bürger diskriminiert werden“ und fügte hinzu, dass der Vorfall „einen Verstoß gegen die polnische Verfassung, einen Verstoß gegen die Verfassung des Königreichs der Niederlande und einen Verstoß gegen den Vertrag der Europäischen Union“ darstelle.
Der stellvertretende Außenminister schrieb auch, dass Polen die Zusammenarbeit mit den „zuständigen niederländischen Behörden“ erwarte, da „die Aufklärung dieses Falles und die Bestrafung der Verantwortlichen für die guten Beziehungen zwischen unseren Ländern notwendig sind“.
Der Europaabgeordnete der Regierungspartei, Patryk Jaki, hat in Folge des Vorfalls angekündigt, einen Antrag auf eine dringende Debatte über die Verletzung der Rechtsstaatlichkeit durch die Niederlande zu stellen. „Heuchler lieben es, andere über 'Rechtsstaatlichkeit' zu belehren, wenden aber selbst solch schändliche Methoden an. Und das ist nicht das erste Mal. Vor kurzem haben sie auf protestierende Bauern geschossen“, schrieb Patryk Jaki auf dem Portal X.
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