Israels Botschafter in Polen kommentierte am Donnerstag ein Treffen des polnischen Außenministers mit arabischen Botschaftern in Warschau. „Hoffentlich haben Sie, Herr Minister @RauZbigniew, auch alle arabischen Länder aufgefordert, die schrecklichen Verbrechen der #HamasNazi zu verurteilen, Israels Existenzrecht als jüdischer Staat zu akzeptieren und seine Bürger zu verteidigen. Alles andere ist einfach inakzeptabel", schrieb Jaakow Liwne auf X.
Vizeaußenminister Paweł Jabłoński nahm zu Liwnes Worten ebenfalls auf X Stellung. Polen betone, dass „Israel das volle Recht hat, nicht nur zu existieren, sondern auch sein Territorium und seine Bevölkerung zu verteidigen - in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, einschließlich des humanitären Völkerrechts."
Polen verurteile zugleich „aufs Schärfste alle Handlungen, die dieses Recht verletzen, insbesondere Angriffe, die Opfer unter der Zivilbevölkerung fordern, die Zerstörung der Infrastruktur, von Krankenhäusern, Schulen und Wohnhäusern, die Unterbrechung des Zugangs der Zivilbevölkerung zu Strom und Wasser und andere Maßnahmen dieser Art", fügte Jabłoński hinzu.
Außerdem sollte jede weitere Kommunikation zwischen Polen und Israel über geeignete diplomatische Kanäle und nicht über soziale Medien erfolgen, so der Diplomat.
Am Mittwoch traf sich Außenminister Zbigniew Rau mit arabischen Botschaftern in Warschau, um die Lage im Nahen Osten und die jüngsten Entwicklungen im Konflikt zwischen Israel und Hamas zu besprechen. Er betonte, „dass jedes Menschenleben von unschätzbarem Wert ist. Polen wird in dieser Hinsicht keine Doppelmoral akzeptieren". Rau verurteilte die wahllose Tötung von Zivilisten. Er äußerte sein Verständnis für die politischen Ambitionen der Palästinenser.
PAP/ps