Am Mittwochmorgen hat der Freiwillige Tatra-Rettungsdienst (TOPR) die Suche nach dem 46-jährigen wieder aufgenommen. Aufgrund der verbesserten Wetterbedingungen werde nun ein Hubschrauber bei der Suche eingesetzt, informierte ein TOPR-Mitglied. Außerdem hätten sich Wandergruppen in das Suchgebiet aufgemacht und auch Drohnen würden zum Einsatz kommen.
Am Mittwoch klarte der Himmel über dem Gebirge auf, wodurch sich die Sichtverhältnisse deutlich verbesserten. Bis Dienstag war die Suche per Helikopter unmöglich. Die Bergretter suchten das Gebiet zu Fuß und mit Hilfe von Drohnen ab — ohne Erfolg. Jetzt werde über dem gesamten Nordkamm von Ciemniak bis Chuda Przełączka gesucht, über Mała Świstówka, Dolina Tomanowa und Adamica.
Das Verschwinden des Mannes wurde am Montag von einer Bekannten gemeldet. Noch am Samstagmorgen hatte Rafał Pięciorak ihr Fotos von der Chuda Przełączka geschickt. Dann brach der Kontakt ab. Nach Angaben der Frau wollte Pięciorak für einen Tag nach Zakopane kommen, ohne dort zu übernachten, dann auf die Czerwone Wierchy und eventuell auch auf den Giewont steigen.
Bei der Suche bittet der Rettungsdienst um Hinweise. Wer den einsamen Touristen in der Gegend von Czerwone Wierchy oder Giewont gesehen hat, wird gebeten, sich in der TOPR-Rettungszentrale zu melden: per E-Mail an dyzurny@topr.pl.
Quelle: PAP/js