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Ermittlungsverfahren gegen Satiriker

02.01.2024 06:59
Im privaten Fernsehsender hat ein Kabarettist eine rassistische Aussage über Migranten gemacht. Nun wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. 
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Foto:PAP/Adam Bodnar

Wie der Justizminister Adam Bodnar sagte, habe der Satiriker Jan Pietrzak am Sonntag in einer Fernsehsendung von RepublikaTV eine rassistische und fremdenfeindliche Äußerung gemacht.

Pietrzak sagte, die Migranten hätten Hoffnung nach Polen zu kommen, weil es hier Baracken für sie gibt. „Wir haben Baracken für Einwanderer: in Auschwitz, Majdanek, Treblinka und Stutthof" (deutsche Konzentrationslager während des Zweiten Weltkriegs – Anm.d.Red.). Er fügte hinzu, dass diese Baracken von den Deutschen gebaut wurden.

Wie der Liedermacher betonte, drängen die Deutschen diese Einwanderer „illegal” nach Polen und beschuldigte die deutschen die Migrantenkrise in Europa verursacht zu haben.

„Das gesamte Problem wurde von den deutschen Behörden geschaffen”, sagte er. „Die Deutschen haben die Migranten eingeladen und nun wollen sie diese loswerden.”

Gegen Pietrzak wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, erklärte der Justizminister auf der Plattform X.


Quelle: PAP/jc