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Schweres Beben in der Rydułtowy-Mine. Rettungsaktion im Gange

11.07.2024 12:30
Der Vorfall ereignete sich gegen 8 Uhr morgens in einem der ältesten Kohlebergwerke in Schlesien, wie die Polnische Bergbaugruppe (PGG) bestätigt hat. Angaben zufolge befanden sich 68 Bergleute in der Gefahrenzone.
Rydułtowy, 11.07.2024. Der Eingang zum Bergwerk Rydułtowy in Schlesien. Nach einer Erschtterung im Bergwerk luft eine Rettungsaktion, es gibt Verletzte.
Rydułtowy, 11.07.2024. Der Eingang zum Bergwerk Rydułtowy in Schlesien. Nach einer Erschütterung im Bergwerk läuft eine Rettungsaktion, es gibt Verletzte. (mr) PAP/Michał Meissner

Am Donnerstagmorgen kam es in der Rydułtowy-Mine in 1200 Metern Tiefe zu einem starken Beben. Angaben zufolge befanden sich 68 Bergleute in der Gefahrenzone. Drei Rettungshubschrauber sind zum Einsatzort geflogen - aus Katowice, Krakau und aus Opole. Bisher konnten 15 Personen an die Oberfläche gebracht werden. 10 davon wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Der private Fernsehsender TVN24 und die Polnische Bergbaugruppe haben die laufende Rettungsaktion bestätigt. Ein Beamter der staatlichen Bergbaubehörde (WUG) hat der polnischen Presseagentur PAP nach dem Beben Verletzte gemeldet. 

Die genaue Stärke und das Epizentrum des Bebens sind noch unbekannt. Die Rettungsarbeiten dauern an. „Zum jetzigen Zeitpunkt laufen die Evakuierung und die Überprüfung der Arbeitskräfte in diesem Gebiet, und es sind Rettungsteams im Einsatz", erklärte die Sprecherin der Gruppe gegenüber Medien. PGG gab an, dass alle Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Bebens aufgefunden wurden und es keine Anzeichen für einen strukturellen Zusammenbruch gibt.

PAP/TVN24/PGG/ps

Rettungsaktion in Bergwerk unterbrochen. Sieben Bergleute vermisst

22.04.2022 13:20
Die Hilfsaktion im schlesischen Steinkohlebergwerk Pniówek wurden eingestellt. Am Donnerstagabend kam es unter Tage zu weiteren Explosionen. Seit Mittwoch werden noch sieben Personen vermisst. Fünf Bergleute sind umgekommen. 

Nach Urteil zur Kohlegrube in Turów: “Wir werden die Schließung des Bergwerks nicht zulassen”

07.06.2023 10:57
Im Vorfeld der heutigen Visite in Turów betonte Morawiecki, dass kein Gericht Polen vorschreiben werde, wie es in Bezug auf Turów vorgehen solle. Zuvor hatte das regionale Verwaltungsgericht in Warschau, nach einer Beschwerde der deutschen Stadt Zittau, deutscher und tscheschischer Umweltaktivisten und der Frank-Bold-Stiftung, am 31. Mai entschieden, den Abbau in der Grube Turów zu stoppen. Die Grube liefert etwa sieben Prozent der in Polen produzierten Energie.

Umweltministerin: Deutsche Seite hat Gesprächen zur umstrittenen Kohlegrube Turów zugestimmt

08.06.2023 08:29
Im Umkreis von Turów gebe es eine Grube auf polnischer, sieben auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Polen respektiere das Recht jedes Landes, seinen Energiemix zu wählen. „Ich wäre dankbar für einen guten Dialog auf deutscher Seite, damit sich so etwas nicht wiederholt", sagte Polens Umwelt- und Klimaministerin bei einem Treffen mit ihrer deutschen Amtskollegin. An allen 14 laufenden Verfahren gegen die Braunkohlegrube ist die deutsche Stadt Zittau beteiligt.