Deutsche Redaktion

"Druck ist das einzige, was wirkt". EU-Außenbeauftragte fordert weitere Sanktionen gegen Russland

29.08.2025 10:29
Kallas verwies darauf, dass besonders Energie- und Sekundärsanktionen sowie Beschränkungen im Finanzsektor Russland empfindlich treffen könnten. 
Porozumienie w sprawie osiemnastego pakietu unijnych sankcji na Rosję
Porozumienie w sprawie osiemnastego pakietu unijnych sankcji na Rosję AA/ABACA/Abaca/East News

Die EU will im kommenden Monat über weitere Strafmaßnahmen gegen Russland beraten. Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte in Kopenhagen, es müsse gelingen, Moskau zu einem Ende der Angriffe auf die Ukraine und zu Gesprächen über Frieden zu bewegen.

Kallas verwies darauf, dass besonders Energie- und Sekundärsanktionen sowie Beschränkungen im Finanzsektor Russland empfindlich treffen könnten. Sie erschwerten Moskau den Zugang zu Kapital, das dringend benötigt werde. „Angesichts dessen, wie Putin die Friedensbemühungen verhöhnt, ist Druck das Einzige, was wirkt“, sagte sie.

Sekundärsanktionen würden sich gegen Staaten richten, die trotz der EU-Restriktionen weiterhin mit Russland Handel treiben – ähnlich wie US-Maßnahmen gegen Indien wegen russischer Öllieferungen. Die Europäische Union hat bislang auf dieses Instrument verzichtet.

Die EU-Kommission bereitet derzeit den 19. Sanktionspaket gegen Russland vor. Das letzte Maßnahmenpaket wurde Mitte Juli beschlossen.

IAR/adn

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