Das Herzstück des Umbaus ist eine unterirdische Passage. Sie ist mehr als 500 Meter lang und 64 Meter breit. Sie verbindet die Stadtteile Wola und Ochota und führt zu neun Bahnsteigen. In der Halle gibt es nun Schalter, Warteräume und Dienstleistungen auf rund 5300 Quadratmetern. Unter den Bahnsteigen entsteht ein Einkaufsbereich.
Der Bahnhof bekam außerdem neue Aufzüge, viele Rolltreppen und moderne Bahnsteigdächer. Auch die Gleise und Sanitäranlagen wurden komplett erneuert. Bis zu 100.000 Menschen sollen die Station täglich nutzen.
Mehr als 1,5 Milliarden Złoty kamen aus EU-Mitteln. Laut Verkehrsministerin Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz war diese Unterstützung entscheidend. Zusammen mit der Stadt wurde auch Infrastruktur für einen späteren Straßenbahntunnel gebaut. Außerdem gibt es einen neuen Haltepunkt am Bahnhof.
Warschau-Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski sprach von einem wichtigen Schritt für ein modernes und gut verbundenes Warschau.
Die Arbeiten sind Teil eines größeren Projekts zur Modernisierung des gesamten Warschauer Eisenbahnknotens. Ziel ist mehr Kapazität, mehr Pünktlichkeit und eine bessere Verbindung zwischen Stadt-, Regional- und Fernverkehr. Dazu gehören auch künftige Hochgeschwindigkeitszüge und die Anbindung an den geplanten Zentralflughafen CPK.
PAP/jc