Deutsche Redaktion

Ausstellung erinnert an Rubinsteins musikalische Wurzeln in Łódź

21.01.2026 13:30
Die Filharmonia Łódzka widmet ihrem Patron, dem weltberühmten Pianisten Artur Rubinstein, eine neue Ausstellung. Die Schau mit dem Titel „Artur Rubinstein – Mein Łódzer Publikum“ wird am Freitag eröffnet und erzählt von den Anfängen der musikalischen Laufbahn des aus Łódź stammenden Künstlers sowie von seinen späteren Besuchen in seiner Geburtsstadt.
Artur Rubinstein
Artur RubinsteinMary Evans/AF Archive/Eastnews

Im Mittelpunkt steht der „Łódzer Rubinstein“. Der als „König der Pianisten“ gefeierte Künstler sprach trotz seiner internationalen Karriere stets mit großer Zuneigung über die Stadt, in der er geboren wurde. „Das ist die Stadt, in der ich geboren wurde – hier meine ersten Schritte, meine ersten Gedanken, meine ersten Gefühle“, sagte Rubinstein in seinem letzten in Łódź gegebenen Interview nach einem Konzert im Großen Theater.

Die Ausstellung wird am 23. Januar um 17 Uhr im Foyer des Kammermusiksaals Henryk Czyż eröffnet. Kuratorin ist die Archivarin der Philharmonie, Bożena Pellowska-Chudobińska. Die Präsentation erinnert an Rubinsteins frühe Jahre und an seine insgesamt 34 Konzerte in Łódź.


Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Nachkriegsauftritten des Pianisten, insbesondere auf seinem letzten Konzert in der Stadt am 30. Mai 1975. Dieses fand wegen des großen Publikums im Großen Theater statt, doch Rubinstein besuchte damals auch noch einmal die von ihm geliebte frühere Philharmonie, die sogenannte „alte Vogla-Halle“. Dort hatte er bereits im Dezember 1894 sein Estradendebüt gegeben.

Rubinstein wurde am 28. Januar 1887 in Łódź geboren und verbrachte dort seine ersten zehn Lebensjahre. Später konzertierte er weltweit und setzte sich besonders für die Musik von Fryderyk Chopin und Karol Szymanowski ein. Er starb am 20. Dezember 1982 in Genf. 1984 erhielt die Philharmonie Łódź seinen Namen.


PAP/IAR/jc