Der 27. Januar markiert den 81. Jahrestag der Befreiung des Lagers Auschwitz-Birkenau und wird weltweit als Internationaler Holocaust-Gedenktag begangen.
Den Auftakt bildet am Samstag, dem 24. Januar, um 18.00 Uhr in der Warschauer Zentrale des Instituts an der Sienna-Straße ein Treffen mit der Auschwitz- und Ravensbrück-Überlebenden Janina Iwańska sowie eine Vorführung des Dokumentarfilms „Auschwitz. Warten auf die Befreiung“. Ehrengast ist der 101-jährige Jan Temler, ehemaliger Auschwitz-Häftling und Protagonist des Buches „Kinder aus dem Pawiak-Gefängnis“. Der Eintritt ist frei.
Der 90-minütige Dokumentarfilm des italienischen Regisseurs Max Serio aus dem Jahr 2024 schildert die letzten 257 Tage des Lagerbetriebs und die Erfahrungen der Häftlinge kurz vor der Befreiung.
Am Montag, dem 26. Januar, finden um 18.00 und 20.00 Uhr in Warschau zwei Konzerte des Jazzgeigers Adam Bałdych statt. Sie sind Teil des gemeinsam mit dem Institut realisierten Projekts „Portrety“ („Porträts“), das Musik und historische Erinnerung verbindet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Am 27. Januar um 18.00 Uhr lädt das Institut Pileckiego in Berlin (Pariser Platz 4a) zu der Veranstaltung „Zum Holocaust-Gedenktag: Ein Erinnerungsrundgang mit Musik und Zeugnissen“ ein. Aufgeführt werden Werke von während der Shoah ermordeten Komponisten sowie Zeugnisse und Gedichte, die an die rund drei Millionen ermordeten polnischen Juden erinnern.
Am folgenden Tag ist ein Gespräch mit dem deutschen Publizisten und Historiker Sebastian Christ über sein Buch zu Otto Küsel geplant, einem als „guter Deutscher aus Auschwitz“ bekannten Funktionshäftling, der hunderten polnischen Gefangenen das Leben rettete.
IAR/jc