Besonders beeindruckt zeigte sie sich vom gepflegten öffentlichen Raum. In polnischen Städten sei Mülltrennung selbstverständlich, weshalb man kaum überfüllte Container oder herumliegenden Abfall sehe. „Staat und Bürger kümmern sich wirklich um Ordnung“, erklärte sie.
Auch der Umgang mit Tieren sei aus ihrer Sicht bemerkenswert. Es gebe in Polen kaum streunende Hunde oder Katzen. In vielen anderen Ländern seien dagegen häufig kranke oder verwahrloste Tiere auf der Straße zu sehen.
Darüber hinaus lobte die Ukrainerin die wirtschaftlichen Bedingungen. Das Verhältnis zwischen Löhnen und Preisen sei günstiger als in der Ukraine, Rentnerinnen und Rentner hätten in Polen ein würdigeres Einkommen. In ihrer Heimat müssten viele ältere Menschen „um das Überleben kämpfen“, sagte sie.
Als Beispiel für die Modernität des Landes nannte sie zudem bargeldlose Zahlungsmethoden wie das in Polen weit verbreitete System BLIK, das sie bei ihrer ersten Reise besonders überrascht habe.
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