Das IMGW veröffentlichte eine neue stündliche Prognose für Niederschlag und Bewölkung von Dienstag bis Freitag. Grundlage ist das Vorhersagesystem COSMO 7.0, das Simulationen für bis zu 96 Stunden ermöglicht.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird zunächst ein Schneesturm aus dem Norden erwartet. Besonders betroffen sind die Regionen Ermland-Masuren sowie die Woiwodschaft Łódź. Intensive Schneefälle sollen unter anderem in Städten wie Bartoszyce, Kętrzyn und Węgorzewo auftreten.
Am Mittwochmorgen verlagert sich die Front weiter nach Osten in Richtung Podlachien und die Region Lublin. Auch Kielce sowie südliche Teile Masowiens könnten unter einer Schneedecke liegen.
Ein zweites Sturmfeld wird am Donnerstagnachmittag aus dem Süden auf Polen treffen. Unter anderem in Städten wie Wrocław, Opole, Katowice, Kraków und Zakopane wird mit starken Schneefällen gerechnet. Meteorologen erwarten stellenweise mehrere Dutzend Zentimeter Neuschnee, vor allem im Norden, Osten und an den südlichen Randgebieten des Landes.
Zusätzlich drohen extreme Temperaturen: Nach dem US-Wettermodell GFS könnten die Werte örtlich unter minus 25 Grad Celsius fallen.
Das IMGW gab zudem gelbe Warnungen vor Glätte heraus. In acht Woiwodschaften könne es nach nassem Schneefall zu sofortigem Gefrieren von Straßen und Gehwegen kommen. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens wurde mit 80 Prozent angegeben. Die Warnung gilt bis Mittwochmorgen.
IAR/jc