Wajda gilt als einer der bedeutendsten europäischen Regisseure des 20. Jahrhunderts und als Mitbegründer der sogenannten Polnischen Filmschule. Internationale Bekanntheit erlangte er unter anderem mit Filmen wie „Asche und Diamant“ (1958) und „Der Mann aus Eisen“ (1981). Im Jahr 2000 wurde er mit einem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf sowie dem Museum für Japanische Kunst und Technologie Manggha in Krakau, das exklusiven Zugang zu Wajdas Archiv gewährt.
Eine begleitende Filmreihe in der Black Box des Filmmuseums präsentiert von Februar bis Juni insgesamt 13 Filme. Die Reihe setzt monatlich wechselnde thematische Schwerpunkte im Schaffen Wajdas.
Im Polnischen Institut Düsseldorf wird zudem vom 13. März bis 29. Mai 2026 die Plakatausstellung „Andrzej Pągowski – Wajda aufs Neue“ gezeigt.
In seinen Filmen thematisierte Wajda die wechselvolle Geschichte seines Heimatlandes. Seine Werke "Der Kanal" und "Asche und Diamant" gelten als Meisterwerke des polnischen Kinos.
Er führte auch an internationalen Theaterbühnen Regie, unter anderem an der Berliner Schaubühne in West-Berlin. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Ehren-Oscar ausgezeichnet, 2006 wurde ihm auf der Berlinale der Goldene Ehrenbär für sein Lebenswerk verliehen.
Andrzej Wajda starb 2016 im Alter von 90 Jahren. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Cmentarz Salwatorski in Krakau.
Das Jahr 2026, in dem sich Wajdas Geburtstag zum 100. Mal jährt und sich zugleich sein Todestag zum zehnten Mal wiederholt, wurde in Polen zum Andrzej-Wajda-Jahr erklärt.
PR/jc