Iranische Staatsmedien bestätigten am Samstag den Tod Khameneis. Er sei bei einem Luftangriff im Rahmen einer gemeinsamen Militärkampagne der USA und Israels getötet worden. Ziel der Operation sei es, die Führung der Islamischen Republik zu stürzen.
Bei weiteren Angriffen kam nach Angaben des staatlichen Senders Iran TV auch der iranische Generalstabschef Abdolrahim Mousavi ums Leben. Damit erlitt die militärische Führung des Landes einen weiteren schweren Schlag.
Der Iran reagierte mit eigenen Angriffen und nahm nach früheren Drohungen auch Ziele in der Region ins Visier. Die Spannungen versetzten insbesondere die ölreiche Golfregion in Alarmbereitschaft. In Israel heulten in der Nacht zum Sonntag mehrfach Sirenen. In Tel Aviv waren Explosionen zu hören, während das israelische Abwehrsystem versuchte, iranische Geschosse abzufangen.
US-Präsident Donald Trump warnte Teheran vor Vergeltung. Sollte der Iran zurückschlagen, würden die Vereinigten Staaten mit einer „nie dagewesenen Gewalt“ reagieren, erklärte Trump. Die Luftangriffe dienten dazu, eine jahrzehntelange Bedrohung zu beenden und sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln könne.
Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu riefen die iranische Bevölkerung auf, die Lage für einen politischen Umbruch zu nutzen. Die Führung in Teheran steht seit längerem unter Druck – unter anderem wegen wirtschaftlicher Probleme infolge internationaler Sanktionen sowie wiederkehrender Proteste im Land.
Sechs Tote bei iranischem Raketenangriff
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel sind nach Angaben der israelischen Rettungskräfte sechs Menschen getötet worden. Mehrere weitere Personen seien verletzt worden, teilten die Einsatzkräfte am Sonntag mit.
Demnach schlugen mehrere Geschosse in bewohnten Gebieten ein. Rettungsteams seien im Einsatz, um Verschüttete zu bergen und Verletzte zu versorgen. Genauere Angaben zum Ausmaß der Schäden lagen zunächst nicht vor.
PAP/Reuters/jc