Auch der Anteil regelmäßiger Leserinnen und Leser – also jener, die sieben oder mehr Bücher pro Jahr lesen – liegt unverändert bei sieben Prozent. Frauen greifen weiterhin häufiger zu Büchern als Männer, und besonders aktiv liest die Altersgruppe der 15- bis 18-Jährigen. Die höchste Lesebeteiligung gibt es in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern.
Auffällig ist eine Verschiebung bei der Buchbeschaffung: Öffentliche Bibliotheken gewinnen an Bedeutung. 19 Prozent der Leserinnen und Leser nutzen sie inzwischen – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr und erstmals über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Gleichzeitig kaufen weniger Menschen Bücher selbst oder erhalten sie als Geschenk.
Beliebt bleiben vor allem Krimis und Thriller sowie Unterhaltungsromane und Sachbücher. Zu den meistgelesenen Autoren zählen weiterhin Remigiusz Mróz sowie internationale Bestsellerautoren wie Stephen King und J.K. Rowling.
Neben gedruckten Büchern gewinnen auch digitale Formate an Gewicht. Erstmals wurden verstärkt E-Books und Hörbücher genutzt.
IAR/jc