Deutsche Redaktion

USA wollen Deutschland und Spanien bestrafen

09.04.2026 06:33
Die Regierung von Donald Trump prüft laut einem Bericht des Wall Street Journal Maßnahmen gegen einzelne Mitglieder der NATO. Hintergrund ist demnach Unzufriedenheit in Washington über die geringe Unterstützung einiger Bündnispartner im Krieg mit dem Iran.
Die USA wollen Deutschland und Spanien bestrafen. Grund: fehlende Bereitschaft, die USA im Nahostkonflikt zu untersttzen.
Die USA wollen Deutschland und Spanien bestrafen. Grund: fehlende Bereitschaft, die USA im Nahostkonflikt zu unterstützen.Foto: dsdd

Im Gespräch ist vor allem eine Verlegung von US-Truppen. Einheiten könnten aus Staaten abgezogen werden, die als wenig hilfreich gelten, und stattdessen in andere NATO-Länder verlegt werden. Der Vorschlag befindet sich den Angaben zufolge noch in einem frühen Stadium.

Besonders kritisch sieht die US-Regierung demnach Spanien und Deutschland. Spanien habe sich nicht zu Verteidigungsausgaben von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts verpflichtet und Überflüge amerikanischer Flugzeuge über seinen Luftraum blockiert. Führende deutsche Politiker hätten den Krieg kritisiert. Auch Italien und Frankreich hätten die Nutzung von Militärbasen teilweise begrenzt.

Von einer möglichen Verlegung könnten vor allem Länder an der Ostflanke der NATO profitieren, darunter Polen, Rumänien, Litauen und Griechenland.

Zugleich wird laut Bericht auch die Schließung einzelner US-Stützpunkte in Europa erwogen.


PAP/jc

 

Trump verkündet Waffenruhe mit Iran

08.04.2026 07:03
US-Präsident Donald Trump hat in der Nacht zum Mittwoch eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran verkündet. Die Entscheidung fiel weniger als anderthalb Stunden vor Ablauf eines Ultimatums, das Washington zuvor an Teheran gestellt hatte. Nach Angaben aus dem Weißen Haus gilt die Feuerpause beidseitig und soll Raum für weiterführende Friedensgespräche schaffen.

Widersprüchliche Signale aus USA und Iran zur Öffnung der Straße von Hormus

09.04.2026 06:00
Iran hat erneut die Schließung der Straße von Hormus angekündigt – als Reaktion auf anhaltende Angriffe Israels auf den Libanon. Kurz darauf erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses aber, Teheran habe der Öffnung der Meerenge doch zugestimmt.