„Vaterland“, eine Koproduktion mit Edward Berger, dem Regisseur von „Im Westen Nichts Neues" und „The Conclave", hat vom deutschen Kulturministerium einen Zuschuss von 200.000 Euro erhalten. Die Dreharbeiten werden im Sommer 2025 beginnen. Im Mittelpunkt des Films stehen die dramatischen Ereignisse im Leben von Thomas Mann, darunter seine Flucht aus Nazi-Deutschland, basierend auf dem Buch „Der Zauberer" des irischen Schriftstellers Colm Tóibín.
Bis dahin ist ab dem 9. März der neue Kurzfilm von Paweł Pawlikowski „MUSE“, als Streaming-Version exklusiv zu sehen. In diesem modernen Schwarz-Weiß gedrehten Mythos spielen Małgosia Bela, ein bekanntes polnisches Model und Schauspielerin (die auch Pawlikowskis Ehefrau ist), und Marcin Masecki, ein gefeierter polnischer Jazzpianist und Komponist, die Hauptrollen.
Paweł Pawlikowski ist ein polnischer Filmemacher, Drehbuchautor und Produzent. Mit „Ida“ hat er einen Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewonnen und damit den ersten Oscar für einen polnischen Spielfilm überhaupt. Außerdem wurde ihm für „Cold War“ der Preis für die beste Regie bei den Filmfestspielen von Cannes verliehen. Der für seinen unverwechselbaren Filmstil bekannte Pawlikowski hat mit seinem Werk international große Anerkennung erlangt.
Onet/Libertyn/X/PR/ps