Deutsche Redaktion

Pawlikowskis „Fatherland“ konkurriert in Cannes um Goldene Palme

13.05.2026 12:07
Pawlikowski ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch „Ida“ und „Cold War“ bekannt. „Ida“ gewann 2015 den Oscar als bester fremdsprachiger Film, „Cold War“ brachte Pawlikowski 2018 in Cannes den Preis für die beste Regie. Polen ist auch im Kurzfilmwettbewerb vertreten.
Plakat festiwalu w Cannes
Plakat festiwalu w Cannesmat.pras./Festiwal w Cannes

Das Filmfestival von Cannes ist eröffnet. Insgesamt stehen 22 Filme im Hauptwettbewerb um die Goldene Palme. Aus Polen konkurriert Paweł Pawlikowski mit seinem Film „Fatherland“ um die wichtigste Auszeichnung des Festivals. 

Pawlikowski ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch „Ida“ und „Cold War“ bekannt. „Ida“ gewann 2015 den Oscar als bester fremdsprachiger Film, „Cold War“ brachte Pawlikowski 2018 in Cannes den Preis für die beste Regie.

Die Jury der 79. Festivalausgabe wird vom südkoreanischen Regisseur Park Chan-wook geleitet. Die Preisträger werden am 23. Mai bekannt gegeben. Polen ist auch im Kurzfilmwettbewerb vertreten: Michał Toczek geht dort mit „Spiritus Sanctus“ ins Rennen.

Zur Eröffnung wurde der neuseeländische Regisseur Peter Jackson mit einer Ehrenpalme für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Elijah Wood. Das Festival findet in diesem Jahr bei vergleichsweise geringer Präsenz amerikanischer Großproduktionen statt, was europäischen und unabhängigen Filmen mehr Sichtbarkeit gibt.

IAR/adn


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