Die Wahlbeteiligung lag bei 29,99 Prozent und damit über dem erforderlichen Quorum von 26,98 Prozent. Gegen die Abwahl des Politikers der liberalen Bürgerkoalition (KO) votierten 3.631 Menschen.
Der Politiker der liberalen Bürgerkoalition (KO) war erst im Mai 2024 als Nachfolger des langjährigen Stadtpräsidenten Jacek Majchrowski gewählt worden. Zuvor war er Unternehmer, Stadtrat und Abgeordneter im Parlament. Seit Jahren steht er zudem an der Spitze der Bürgerkoalition in der Region Kleinpolen.
Miszalski erklärte nach Bekanntgabe des Ergebnisses im Onlinedienst X, die vergangenen Monate seien für ihn eine wichtige Lektion gewesen. Nicht alle Entscheidungen seien von den Bürgern akzeptiert worden, räumte er ein. Das Amt des Stadtpräsidenten bezeichnete er als große Ehre und Verantwortung.
Besonders umstritten war zuletzt die Einführung einer Umweltzone für den Autoverkehr Anfang 2026. Kritiker warfen Miszalski zudem steigende Gebühren, eine wachsende Verschuldung der Stadt und mangelnde Umsetzung von Wahlversprechen vor.
Miszalski erklärte nach dem Referendum, er respektiere die Entscheidung der Bürger. Die vergangenen Monate seien für ihn eine wichtige Lektion gewesen. Zugleich appellierte er an die Einwohner, nach dem politischen Streit wieder gemeinsam für die Zukunft Krakaus zu arbeiten.
Die Mehrheit im Krakauer Stadtrat halten weiterhin die Bürgerkoalition und die Neue Linke.
PAP/jc