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Verteidigungsminister: Russischer Großangriff zeigt Notwendigkeit der Ukraine-Hilfe

20.07.2026 09:11
Nach den massiven russischen Luftangriffen auf die Ukraine hat Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz Forderungen nach einer Reduzierung der Unterstützung für Kiew scharf zurückgewiesen. „Das zeigt, wie realitätsfern die Stimmen sind, die eine Schwächung der Unterstützung für die Ukraine oder eine Verlangsamung der Modernisierung der polnischen Streitkräfte fordern“, schrieb der Minister am Sonntag auf der Plattform X.
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Bild:https://www.facebook.com/DSNS.GOV.UA

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland in der Nacht zum Sonntag unter anderem 25 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M und zehn Hyperschallraketen des Typs Zirkon ein. Insgesamt seien 41 Raketen und 125 Drohnen auf Ziele in der Ukraine abgefeuert worden. Die Luftverteidigung habe 18 Raketen und 108 Drohnen abgefangen. Dennoch wurden Einschläge an 20 Orten registriert.

Der amtierende ukrainische Außenminister Andrij Sybiha sprach vom größten Einsatz ballistischer Raketen seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022. Russland habe „die größte Zahl ballistischer Raketen seit Kriegsbeginn – rund 40 – in einem brutalen Terrorangriff auf die ukrainische Hauptstadt abgefeuert“, erklärte er.

Kosiniak-Kamysz betonte, Polen unternehme alles, „damit russische Raketen niemals polnisches Territorium erreichen und unsere Sicherheit nicht gefährden“. „Wir werden davon nicht abrücken“, erklärte der Vize-Regierungschef.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte zudem, Russland habe allein in der vergangenen Woche rund 1450 Kampfdrohnen, mehr als 1640 Gleitbomben und 99 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt.


PAP/jc