IRIS² soll aus rund 290 Satelliten in niedrigen und mittleren Erdumlaufbahnen bestehen und der Europäischen Union ein eigenes, unabhängiges System für sichere Kommunikation bieten. Das Netz gilt als europäische Alternative zum Satellitendienst Starlink des US-Unternehmens SpaceX.
Kierwiński bezeichnete IRIS² als „völlig unabhängiges System“, das Europa mehr Sicherheit und strategische Autonomie verschaffen werde. Polen werde zu den sechs wichtigsten Partnern beim Aufbau der Satellitenkonstellation gehören und rund zehn Prozent zum Gesamtprojekt beitragen. Der polnische Anteil hat einen Wert von knapp 600 Millionen Euro und soll aus Mitteln des EU-Wiederaufbauplans finanziert werden.
EU-Kommissar Kubilius sprach von einem wichtigen Schritt für Polen, die NATO-Ostflanke und die Europäische Union. Investitionen in die Raumfahrt stärkten zugleich die Sicherheit, die Wirtschaft und die technologische Entwicklung des Landes.
Die ersten Dienste sollen 2029 verfügbar sein.
IAR/jc