Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

21-jähriger Pole stirbt in der Hohen Tatra

27.07.2026 10:32
Ein polnischer Bergsteiger ist am Wochenende in der Hohen Tatra auf der slowakischen Seite des Gebirges tödlich verunglückt. Nach Angaben des slowakischen Bergrettungsdienstes Horská záchranná služba (HZS) stürzte der Mann beim Abstieg vom Berg Vysoká rund 150 Meter in die Tiefe und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.
Bild:
Bild:Pawel Murzyn/East News

Der junge Mann war mit einem Begleiter unterwegs. Wegen rutschiger Bedingungen entschieden sich die beiden, ihre Gipfeltour am Felsgrat „Kohútik“ abzubrechen und umzukehren. Dabei verlor der 21-Jährige den Halt und stürzte ab. Ein Rettungshubschrauber brachte Einsatzkräfte der HZS zur Unglücksstelle, sie konnten jedoch nur noch den Tod des Polen feststellen. Der Begleiter blieb unverletzt und wurde von den Rettungskräften ins Tal begleitet.

Bereits am Samstagabend hatte die HZS einer 53-jährigen polnischen Wanderin helfen müssen. Die Frau hatte beim Abstieg vom Slavkovský štít (Schlagendorfer Spitze) die Markierung verloren und wegen völliger Erschöpfung den Notruf gewählt. Da sie sich noch vor Einbruch der Dunkelheit meldete, konnte ein Rettungshubschrauber sie lokalisieren und in Sicherheit bringen. Sie wurde nach Starý Smokovec (Altschmecks) geflogen. 

Die Bergretter mahnten angesichts der schwierigen Verhältnisse zu besonderer Vorsicht. Trotz sommerlicher Jahreszeit können nasse und rutschige Felsen in den Hochlagen der Tatra erhebliche Gefahren bergen.


IAR/jc

Mehrere Rettungseinsätze in der Tatra

29.04.2026 10:41
Bergretter haben in der Tatra mehrere Wanderer in Sicherheit gebracht. Wie der Bergrettungsdienst TOPR mitteilte, wurden am Dienstagabend sechs niederländische Wanderer aus dem Bereich des Gipfels Krzesanica per Hubschrauber nach Zakopane ausgeflogen.

Tödlicher Bärenangriff löst Sicherheitsdebatte aus

19.05.2026 06:20
Nach dem ersten tödlichen Bärenangriff in Polen seit mehr als einem Jahrzehnt verstärken Behörden und Naturschützer ihre Bemühungen zur Überwachung der Braunbärenpopulation. Dahinter stehen wachsende Sorgen um die öffentliche Sicherheit.