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Baczyński fiel am vierten Tag des Warschauer Aufstands

05.08.2026 07:13
Am vierten Tag des Warschauer Aufstands vor 82 Jahren fiel der polnische Dichter und Widerstandskämpfer Krzysztof Kamil Baczyński. Der 23-Jährige wurde am 4. August 1944 während eines Wachdienstes von einem deutschen Scharfschützen tödlich getroffen.
Krzysztof Kamil Baczyński, zdjęcie z okresu egzaminu tzw. małej matury (1937 r.)
Krzysztof Kamil Baczyński, zdjęcie z okresu egzaminu tzw. "małej matury" (1937 r.) Foto: Aleksander Jałosiński/Forum

Nach Beginn des Aufstands hatte Baczyński den Sammelpunkt seiner Einheit nicht erreicht und sich stattdessen einer Freiwilligengruppe unter Leutnant Lesław Kossowski angeschlossen. Zunächst wurde er gemeinsam mit anderen Gefallenen im Innenhof des Gebäudes beigesetzt. 1947 wurde sein Leichnam exhumiert und auf dem Militärfriedhof Powązki in Warschau bestattet.

Baczyński wurde 1921 in Warschau geboren und gehörte zur sogenannten „Kolumbus-Generation“, deren Jugend durch den Zweiten Weltkrieg geprägt wurde. Während der deutschen Besatzung war er Soldat der polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa), absolvierte die Unteroffiziersschule „Agricola“ und nahm an mehreren Sabotageaktionen teil.

Parallel zum Widerstand entwickelte Baczyński ein umfangreiches literarisches Werk. Unter dem Pseudonym Jan Bugaj veröffentlichte er im Untergrund mehrere Gedichtbände, darunter Zamknięty echem, Dwie miłości und Śpiew z pożogi. Seine Gedichte erschienen in konspirativen Zeitschriften und wurden während des Aufstands auch über den Widerstandsrundfunk verbreitet.


IAR/jc

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