Der bereits weitgehend fertiggestellte Rumpf wurde am Sonntagabend herausgeführt und beleuchtet. Die aufwendige Operation gilt als eine der anspruchsvollsten in der Geschichte des polnischen Schiffbaus. Der Rumpf soll mit Hilfe einer halbtauchfähigen Barge kontrolliert zu Wasser gebracht werden.
Die „Wicher“ ist Teil des größten derzeit laufenden Modernisierungsprogramms der polnischen Marine. Insgesamt entstehen drei Mehrzweckfregatten: Neben der „Wicher“ werden in Gdynia die ORP „Burza“ und die ORP „Huragan“ gebaut. Die letzte der drei Fregatten soll Ende 2031 in Dienst gestellt werden.
Die mehr als 140 Meter langen Schiffe basieren auf dem britischen Entwurf Arrowhead 140. An dem Projekt sind polnische und ausländische Unternehmen beteiligt, darunter der britische Rüstungskonzern Babcock.
Der Bau der drei Schiffe kostet nach derzeitigen Angaben rund 15 Milliarden Złoty, umgerechnet etwa 3,5 Milliarden Euro.
IAR/jc