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Polen setzt auf Apache: „Ein Generationswechsel für die Armee“

11.08.2026 10:36
Wenn Rambo einen Hubschrauber fliegen könnte, würde er sich für einen Apache entscheiden. Das sagte der stellvertretende polnische Verteidigungsminister Cezary Tomczyk am Dienstag bei der Unterzeichnung von Offset-Verträgen zwischen den polnischen Luftfahrtwerken WZL-1 und dem US-Konzern Boeing.
Premier Donald Tusk auf dem Gelnde der Wojskowe Zakłady Lotnicze Nr 1 S.A. in Łódź. Im Rahmen der Veranstaltung wurden weitere ausfhrende Offset-Vertrge unterzeichnet.
Premier Donald Tusk auf dem Gelände der Wojskowe Zakłady Lotnicze Nr 1 S.A. in Łódź. Im Rahmen der Veranstaltung wurden weitere ausführende Offset-Verträge unterzeichnet.PAP/Marian Zubrzycki

„Wenn Rambo heute einen Hubschrauber fliegen könnte und nicht gegen einen kämpfen müsste, würde er natürlich Apache fliegen“, sagte Tomczyk mit Blick auf den US-Kampfhubschrauber AH-64 Apache.

Der stellvertretende Verteidigungsminister bezeichnete die Vereinbarungen als den größten Vertrag mit den USA in der Geschichte Polens. „Es ist keine Kunst, einfach etwas zu kaufen. Die Kunst besteht darin, klug einzukaufen“, sagte Tomczyk. Ein Kauf sei dann sinnvoll, wenn er mit Technologie und Arbeitsplätzen verbunden sei.

Tomczyk verwies dabei auf einen daneben stehenden sowjetischen Mi-24-Hubschrauber, der in den 1970er Jahren produziert wurde und auch im bekannten Film „Rambo“ zu sehen ist. Der Vergleich zeige den technologischen Generationswechsel, sagte der Minister.

Die Modernisierung der polnischen Streitkräfte werde noch lange dauern. Die am Dienstag unterzeichneten Vereinbarungen bedeuteten jedoch einen „Generationswechsel“ für die polnische Armee. Insbesondere der vereinbarte Technologietransfer im Rahmen des Offset-Programms werde zu einem technologischen Sprung in Polen beitragen.

„Wir sind überzeugt, dass dies sowohl für Polen als auch für die USA eine gute Nachricht ist“, sagte Tomczyk. Beide Länder würden von dem Vertrag profitieren.

 

IAR/jc