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Polen: 20 Ausländer wegen Verstößen festgenommen

12.08.2026 11:20
Einige der Festgenommenen hatten keine gültige Visa oder andere Dokumente, die einen legalen Aufenthalt erlaubten. Andere hatten die zulässige Dauer des Kurzaufenthalts überschritten oder verfügten nicht über ausreichende Mittel zur Deckung ihrer Ausgaben.
Unter den Festgenommenen waren 18 kolumbianische Staatsbrger sowie jeweils ein Staatsbrger Georgiens und Tadschikistans. Alle wurden zur Rckkehr in ihre Herkunftslnder verpflichtet.
Unter den Festgenommenen waren 18 kolumbianische Staatsbürger sowie jeweils ein Staatsbürger Georgiens und Tadschikistans. Alle wurden zur Rückkehr in ihre Herkunftsländer verpflichtet.Marcin Kierwiński/X

Polnische Behörden haben im Norden des Landes 20 Ausländer wegen Verstößen gegen Aufenthaltsbestimmungen festgenommen, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Unter den Festgenommenen waren 18 kolumbianische Staatsbürger sowie jeweils ein Staatsbürger Georgiens und Tadschikistans. Alle wurden zur Rückkehr in ihre Herkunftsländer verpflichtet. Die Festnahmen erfolgten durch das Zentrale Ermittlungsbüro der Polizei (CBŚP), den Grenzschutz und die Polizei in der nordpolnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern, teilte Innenminister Marcin Kierwiński auf X mit.

Die Aktion folgte auf eine frühere Kontrolle in einem Produktionsbetrieb, bei der vier kolumbianische Staatsbürger wegen illegalen Aufenthalts in Polen festgenommen worden waren. Einige der Festgenommenen hatten keine gültige Visa oder andere Dokumente, die einen legalen Aufenthalt erlaubten. Andere hatten die zulässige Dauer des Kurzaufenthalts überschritten oder verfügten nicht über ausreichende Mittel zur Deckung ihrer Ausgaben. Sie konnten keine glaubwürdige Einkommensquelle nachweisen. Alle 20 wurden zur Ausreise aus Polen und zur Rückkehr in ihre Herkunftsländer verpflichtet, teilten die Behörden mit.

Polen hat im ersten Quartal 2026 insgesamt 16.000 Arbeitsvisa an ausländische Staatsangehörige erteilt. Das waren achtmal weniger als im gleichen Zeitraum 2022. Anfang des Jahres hat die Regierung verschärfte Migrationskontrollen und strengerer Visaverfahren eingeführt.

PAP/ps

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