Mit Blick auf polnische Pilger im Petersdom erinnerte der Papst an den 15. August 1920. „Dank der Fürsprache Marias wurde am 15. August 1920 der Sieg in der Schlacht von Warschau errungen, der das Schicksal Polens und Europas verändert hat“, sagte Leo XIV.
Die Schlacht von Warschau, auch „Wunder an der Weichsel“ genannt, dauerte vom 13. bis zum 25. August 1920. Polnische Truppen stoppten dabei den Vormarsch der Roten Armee auf Warschau und in Richtung Westen. Der Sieg trug dazu bei, die Unabhängigkeit Polens zu sichern und den Vormarsch der bolschewistischen Revolution nach Westeuropa zu stoppen.
Der Papst erinnerte außerdem an den heiligen Maximilian Kolbe. Der polnische Franziskanerpater starb im nationalsozialistischen Konzentrationslager Auschwitz, nachdem er freiwillig für einen Mithäftling in den Tod gegangen war.
Leo XIV. verband die Erinnerung an die historischen Ereignisse mit einem Appell für den Frieden. Die Erinnerung daran solle „uns auf den Weg des Friedens führen“, sagte der Papst.
IAR/jc