Für Świątek kommt der Erfolg nach einer schwierigen Phase. Die ehemalige Weltranglistenerste hatte in den vergangenen Monaten mit wechselhaften Leistungen und Rückschlägen zu kämpfen. In Toronto fand sie jedoch zu ihrer früheren Stärke zurück. Mit aggressivem, aber kontrolliertem Spiel und großer Sicherheit von der Grundlinie setzte sie sich unter anderem gegen die Ukrainerinnen Marta Kostjuk und Jelina Switolina durch.
Im Finale erwischte Świątek den besseren Start. Bereits im ersten Spiel nahm sie Rybakina den Aufschlag ab. Die Kasachin, die auf Platz zwei der Weltrangliste steht, hatte vor allem mit ihrem Vorhandspiel Probleme. Świątek gewann den ersten Satz mit 6:2.
Auch im zweiten Durchgang blieb die Polin konzentriert. Nach dem Break zum 3:2 ließ sie Rybakina nicht mehr zurück ins Match und gewann schließlich mit 6:3.
Der Triumph ist für Świątek auch deshalb besonders, weil sie erstmals seit August 2025 wieder in einem Finale stand. Damals hatte sie in Cincinnati um den Titel gespielt. Nun gelang ihr in Toronto das Comeback auf der großen Bühne.
Nach dem Finale sprach Świątek zudem über den Druck und die Kritik, die sie in den vergangenen Monaten erlebt hatte. Ihren Titel widmete sie Menschen, die mit unfairer Beurteilung, Negativität und Hass zu kämpfen haben. Auf Instagram schrieb sie: „Ich hoffe sehr, dass wir einander mit mehr Respekt und Freundlichkeit behandeln werden.“
IAR/jc