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Messerangreifer aus der Ukraine aus Polen abgeschoben

04.09.2026 12:50
Ein 32-jähriger ukrainischer Staatsbürger, der verdächtigt wird, einen Landsmann brutal angegriffen und mit dem Tod bedroht zu haben, ist aus Polen abgeschoben worden. Der Mann war bereits zuvor strafrechtlich vorbestraft und verfügte zudem über keine gültigen Aufenthaltspapiere. Er erhielt ein fünfjähriges Einreiseverbot für Polen und die Schengen-Staaten.
Am 25. August haben Polizisten den 32-Jhrigen in Zakopane den Grenzschutzbeamten bergeben und zugleich einen Antrag auf seine Ausweisung gestellt.
Am 25. August haben Polizisten den 32-Jährigen in Zakopane den Grenzschutzbeamten übergeben und zugleich einen Antrag auf seine Ausweisung gestellt. Straż Graniczna

Wie der Sprecher der Karpaten-Grenzschutzbehörde, Oberstleutnant Bogumił Strojny, am Freitag mitteilte, war der 32-jährige Verdächtige bereits rechtskräftig vom Amtsgericht in Sucha Beskidzka in der Woiwodschaft Kleinpolen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und ohne erforderliche Fahrerlaubnis verurteilt worden. Einen Tag vor seiner Übergabe an den Grenzschutz wurde der Mann von Polizisten wegen des Verdachts auf weitere Straftaten festgenommen. In einer Ortschaft im Landkreis Sucha hatte er einen anderen ukrainischen Staatsbürger mit einem Messer schwer verletzt. Zudem soll er ihm per SMS mit dem Tod und einer Verletzung seiner Gesundheit gedroht haben.

Abschiebung und Einreiseverbot

Am 25. August haben Polizisten den 32-Jährigen in Zakopane den Grenzschutzbeamten übergeben und zugleich einen Antrag auf seine Ausweisung gestellt. Der Ukrainer erhielt ein fünfjähriges Einreiseverbot für Polen und die übrigen Schengen-Staaten. Zudem wurde festgestellt, dass er über kein gültiges Dokument verfügte, das ihn zu einem legalen Aufenthalt in Polen berechtigte. Darüber hinaus war der Mann in einem Verzeichnis von Ausländern erfasst, deren Aufenthalt in Polen unerwünscht ist. Der Mann wurde zum Grenzübergang Medyka gebracht und dort den ukrainischen Behörden übergeben.

RMF/ps

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