Auf einer Fläche von rund 260 Quadratmetern entdeckten die Mitarbeiter drei Reihen von Gräbern nahe einer bestehenden Gedenkstätte. Dabei wurden rund 2.900 Gegenstände gesichert, darunter Militärknöpfe, Helme, Bajonette, persönliche Gegenstände und religiöse Objekte.
Nach Angaben des IPN stimmen die Zahl der gefundenen sterblichen Überreste und die Art ihrer Bestattung mit früheren historischen Untersuchungen und Zeugenaussagen überein.
Bei den Arbeiten wurden zudem die Überreste von 18 deutschen Soldaten gefunden. Sie wurden dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge übergeben.
Das IPN sucht nun nach Angehörigen der polnischen Soldaten. Mithilfe von DNA-Tests sollen die Toten nach Möglichkeit identifiziert werden. Anschließend sollen die sterblichen Überreste feierlich umgebettet werden.
Im September 1939 kam es im Raum Lwiw, das damals Lwów hieß und zu Polen gehörte, zu Kämpfen zwischen der deutschen Wehrmacht und der polnischen Armee. Auch im damaligen Dorf Hołosko Wielkie wurde gekämpft. Die gefallenen polnischen Soldaten wurden anschließend in einem Massengrab auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt.
dzieje.pl/jc