Nach dem Öffnen eines Umschlags klagten drei Menschen über Hautreizungen. Zwei Militärpolizisten und ein ziviler Mitarbeiter wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Nach Angaben der Presseagentur PAP befand sich in dem Umschlag lediglich eine Postkarte. Eine Substanz sei beim Öffnen nicht ausgetreten. Dennoch wurden die betroffenen Personen medizinisch untersucht und das Gebäude teilweise evakuiert. 133 Menschen mussten das Gebäude verlassen.
Spezialkräfte für chemische Gefahren rückten an und sicherten den Ort. Auch der Inlandsgeheimdienst ABW und der militärische Nachrichtendienst SKW wurden über den Vorfall informiert.
Die Untersuchungen ergaben nach Angaben der Militärpolizei, dass die Sendung keine chemischen, biologischen oder radioaktiven Stoffe enthielt. Die beiden Soldaten und der zivile Mitarbeiter konnten nach den Untersuchungen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Hinweise auf eine Vergiftung wurden demnach nicht festgestellt.
PAP/jc